Mt. Kenia vom Mc Kinders
Camp
Abendstimmung am Mc Kinders
Point John
Klettermöglichkeiten
ohne Ende
Das erste Eis in Afrika
Die Austrian Hut, der
Ausgangspunkt für viele
Bbesteigungen im Gebiet
Auf dem höchsten Punkt von
Kenia, 5110m

An der Nordwest Route am
Point John

Point John von Osten (Austrian
Hut)
Neuroutenpotential am
Twotarn Camp
Sternenspiel an der Austrian Hut

Das Theam in Afrika:
Oliver Häussler
Ute Schley
Jürgen Roth
Liesa Malavi
Stefan Kaul

nicht im Bild: Werner Roth

Ute nach einer Neutour am Twotarn

Mt. Kenia

Mt. Kenia, 5110m, Kenia, Afrika

Vom 3. Februar bis 3. März 2000 waren wir wieder einmal unterwegs. Zuerst in Kenia, danach in Tanzania. Um uns für die Besteigung des Kilimanjaro zu akklimatisieren, wurde zunächst dem Mt. Kenia Zuleibe gerückt. Der Zustieg zum Mt. Kenia erfolgte von Naro Moro zum Mc Kinders Camp auf 4200m. Unser Ausgangspunkt für die verschiedenen Touren war die 4700m hohe Austrian Hut. Dort verbrachten wir 3 Tage. Während dieser Zeit wurden verschiedene Gipfel (Nelion 5110m, Point John 4850m, Point Lenana 4985m) erstiegen. Der Berg mit seinen verschiedenen Nebengipfeln bietet fast unendlich viele Aufstiege in Fels und Eis. Allerdings waren alle Eisaufstiege in dieser Saison unmöglich. Anstatt Eis fanden wir nur loses Gestein vor. Somit blieb auch für uns das berühmte
Diamond Gully verwehrt.

Einer der beiden Hauptgipfel, der Nelion 5110m, wurde von Oliver und mir über eine schwerere Variante der Nordost Route (Normalweg) erklettert. Diese führte über die Biwakschachtel in der Ostwand in mehreren Aufschwüngen im sechsten Grat auf den Gipfel. Die Klettereien am Mt. Kenia sind überaus lohnenswert, ein Paradies für jeden Alpinisten. Allerdings kann damit gerechnet werden, daß sich das Wetter täglich um die Mittagszeit zuzieht. Ein bekanntes Schauspiel an den Gipfeln in Afrika. Der Urwaldgürtel um den Berg läßt die feuchte Luft aufsteigen, und die Gipfel hüllen sich in einen weißen Schleier. Nicht selten beginnt es dann auch zu schneien oder zu hageln. Auch ein permanenter eisiger Wind bremst den Taten hungrigen Alpinisten aus.

Mt Kenia, 5110m